PRESSESPIEGEL: Pyro & Gewalt

Seit dem Fackelwurf am 02. Oktober 2011 im Zürcher Stadtderby ist das Thema Gewalt und Fackel regelrecht in aller Munde. und Zeitungen schreiben sich die Wunden wund + Fans, Politiker und Klub-Verantwortliche etc. diskutieren bis zum umfallen.
Hier vorab einen Teil der letzten Ereignisse in der Nachrichtenwelt.

Euer GCblog.ch

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Le Temps: Des mini-caméras pour la police tessinoise
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BZ: «Fans» richten Schäden an (vor Thun-YB)
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BZ: Fans wollen legale Pyros
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Le Regione Ticino: Tifo viloento, in arrivo nuove regole
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Corriere del Ticino: La vera forza dei tifosi violenti? Gli eccessi di garantismo
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20 Minuten: Beifall und Kritik für den GC-Boss (Reaktionen vom GC-Boss über die Schliessung der Fankurve)
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SDA : Pyros im Stadion: GC-Kurve bleibt beim nächsten Spiel geschlossen
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Tribune de Genève: Deux hooligans ont tiré des pétards sur des familles (Bericht über zwei Gottéron-Fans, die Petarden vor dem Stadion abfeuerten)
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Der Bund : Fackeln im Sturm (Kommentar zu Pyros)
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LNN: Mutiger Entscheid (Leserbrief zu Pyro-Verbot und drauffolgender Abo-Rückgabe durch Fans)
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Zwölf: Zero Tolerance (Das Fussballmagazin Zwölf über das Gewaltpotenzial in den Fankurven und wie man dagegen vorgehen kann)
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Berner Zeitung: „Nichts zu suchen“ (Leserbriefe zum Abbrennen von Pyros in Stadien)
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Berner Zeitung: YB-Fanverbände verurteilen den Böllerwurf (Bericht über die YB-Fanverbände, die den Böllerwürfe  verurteilen)
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Le Nouvelliste: Comment  l’Angleterre a bouté les holligans hors des stades (Bericht über die Problemlösung in englischen Fussballstadien)
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Le Matin  Online-Dossier zu «Hooligans en Suisse»

(Bild: club.badbonn.ch)

Transfergerüchte: Wechselt Cristian Ianu zum Grasshopper Club Zürich?

Gerüchte kursieren, dass Cristian Ianu vom FC Luzern zu den Hoppers wechselt. Der bei den Innerschweizer nicht mehr erwünschte Stürmer verhandelt mit dem GCZ über einen allfälligen Vertrag. Wir sind gespannt und halten euch auf dem laufenden. Vielleicht täte die Verpflichtung Ianu’s auch Paiva gut.

Euer GCblog.ch

Wie schlimm der Tag gestern wirklich war!

So tief Ciriaco Sforza gestern in seinem Trainersitz verschwand, so dunkel zogen die Wolken über dem Letzigrund auf. Es war aber nicht der drohende Regen, welcher dem Daueroptimist zu schaffen machte, sondern viel mehr das Dargebotene seiner Mannschaft, beziehungsweise die Arbeitsverweigerung seiner Stammelf in der zweite Halbzeit. Und entsprechend reagierte auch der Trainer, er liess die Stammelf bis zur letzten qualvollen Spielsekunde auf dem Grün stehen. Erlösung, in Form einer Auswechslung, gabs für keinen.

Klare Worte in den Schweizer Zeitungen - Zurückhaltung auf gcz.ch
Entsprechend der Leistung am gestrigen Sonntagnachmittag fielen auch die medialen Rückmeldungen aus diversen Zeitungen aus. Angefangen von der “FCZ Gala gegen GC” in der NZZ, weiter zum Tagesanzeiger mit “FCZ deklassiert GC” bis hin zur Pendlerzeitung 20 Minuten mit dem “Kantersieg für den FCZ”. So schmerzhaft diese alle Schlagzeilen sind, so punktgenau treffen sie die gestrigen Ereignisse. Eher mild drückte sich dagegen die offizielle Homepage mit “deutliche Derbyniederlage ” aus. Vielleicht gar etwas wenig Ehrlichkeit!

Harte Forderungen in den Foren
Die Fanforen sind bekannt als der Fiebermesser jeder Fankurve. Ihre Statements fallen härter und konsequenter aus, als die meisten anderen . Die Frequenz und die Deutlichkeit mit welcher die User ihren Unmut mitteilten, zeigt aber klar auf, dass die gestrige Niederlage mehr als ein “Patzer” war. So zum Beispiel bringt es User KevinRamon deutlich auf den Punkt: “Nach dem 2:0 gaben einfach alle auf, keinerlei Bemühen das Gesicht zu wahren und sich nicht bis auf die Knochen zu blamieren. Das nervt am meisten. Ich kann das einfach nicht verstehen. Dieser fcz ist nicht so stark wie damals Basel als sie gegen 10 GCler 8:1 gewannen. ” Auch Ursachenforschung und Kritik an der Vereinspolitik werden vermehrt laut, so sucht Dorflinde den Grund in den Vorbereitungsspielen: “Wer gegen CHL Vereine unfähig ist zu gewinnen während der Testphase, der muss sich nicht wundern, wenn er in der Meisterschaft untergeht. 5 Tore gegen Aarau (!), 0-1 gegen Winterthur, gegen St.Gallen 2-2

Auch der Trainer kriegt sein Fett ab
Viel zu diskutieren gab neben dem Auftritt auf dem Feld, auch das Verhalten von Sforza auf der Bank. Seine Untätigkeit wurde im Forum nicht nur gelobt, so meinte User gandalf07: “Beim 0:2, allerhöchstens beim 0:3 hätte er reagieren müssen. Egal wer für wen, aber reagieren hat er müssen in Form von Auswechslungen. Es nicht zu tun ist grobfahrlässig, gesehen nachher wie die Mannschaft auseinander gefallen ist.
Einige aber fanden dagegen, dass diese Massnahme das einzig richtige war in diesem Moment. “Sforza hat bewusst nicht gewechselt, höchststrafe für die Startformation.
War wohl das einzig positive heute das die schlafmützen durchspielen mussten.“.
Weniger positiv dagegen absolvierte Sforza das Interview mit der Teleclub-Reporterin. Auf die Aussage, dass es an diesem Spiel wohl nichts schön zu reden gibt, antwortete er: “Nein, ich möchte jetzt auch nicht über diese Partie sprechen. Das wäre nicht fair der Mannschaft gegenüber”. Auch nach einer solchen Niederlage, oder gerade eben erst recht dann, ist ein klares Statement eines Trainers gefragt. Ein Nichterscheinen steht ebenfalls noch zur Debatte, aber nicht eine Teilnahme mit der Verweigerung einer Aussage über das Spiel.

Konsequenzen werden vorerst wohl ausbleiben
Trotz der ungemütlichen Situation bei GC dürften vorderhand grosse Reaktionen ausbleiben. Zum einen lässt dies die aktuelle Finanzlage nicht zu und zum anderen hat man sich zu einer langfristigen Planung entschieden. Eine übereifrige Aktion würde wohl nicht in dieses Konzept passen und die Glaubwürdigkeit dessen auch ziemlich in Frage stellen. Zu Hoffen bleibt einzig, dass diese Niederlage aufgearbeitet wird und intern die richtigen Worte gefallen sind. Profifussballer müssen nicht ständig verwöhnt und geschützt werden, sie verdienen genug um auch mit Kritik in Berührung gebracht zu werden. Es bleibt zu hoffen, dass diese Niederlage ihre Verbesserungen mit sich bringt. So scheusslichlich, unvergesselich und hoffentlich einmalig sie ist!

Die “Grasshopper-Club Zürich-App” ist da!

Zurzeit gibt es mehr als 225’000 Apps, die im Itunes verfügbar sind. Bis jetzt wurden weltweit bis zu 5 Milliarden heruntergeladen. Und bei einem bestimmten App werden bestimmt einige Hopper-Herzen höher schlagen. Denn seit ein paar Tagen gibt es eine offizielle Applikation des Grasshopper Club Zürich, welches kostenlos im Itunes-Store heruntergeladen werden kann. Vorwärts GC Züri!

Grasshopper Club Zürich-App