Starke Resultatvoraussagen in der Übersicht!

Noch 1 Runde, dann gehört die Saison 2010/2011 der Vergangenheit an.
Der GCblog.ch macht bei den Spielvorschauen jeweils einen Resultattipp.
Hier ist die Übersicht der Rückrunde:

– GC 1:4 (GCblog.ch - 0:2)
GC – FC Thun 0:0 (GCblog.ch – 2:1)
Xamax – GC 0:0 (GCblog.ch – 0:1)
FC Sion – GC 2:0 (GCblog.ch - 0:1)
GC – YB 3:2 (GCblog.ch - 2:1)
FC Luzern – GC 1:0 (GCblog.ch - 1:2)
GC – FC Basel 1:2 (GCblog.ch - 3:2)
GC – AC Bellinzona 2:2 (GCblog.ch - 2:0)
FCZ – GC 1:0 (GCblog.ch - 2:2)

Basel – GC 2:2 (GCblog.ch - 2:2)
GC – FC St. Gallen 1:3 (GCblog.ch - 3:1)
FC Thun – GC 0:1 (GCblog.ch - 1:2)
GC – FC Luzern 2:1 (GCblog.ch - 2:1)
GC – Xamax 3:1 (GCblog.ch - 2:1)
YB – GC 2:2 (GCblog.ch - 2:2)
GC – FCZ 3:1 (GCblog.ch - 2:2)
GC – FC Sion 2:0 (GCblog.ch - 2:0)
AC Bellinzona – GC ? (GCblog.ch - 1:1)

Im 2. Teil der Rückrunde tippte der GCblog.ch jedes 2. Resultat des Grasshopper Club Zürich richtig. In der kommenden Saison könnt Ihr via Kommentar jeweils Eure Tipps zu den Spielen angeben.

Vorwärts GC Züri!
Euer GCblog.ch

Zahl der Woche: 7

Mario Frick wartet seit 6 ASL und 1 Cupspiel auf das 2. Tor beim Grasshopper Club Zürich
Bild: (www.kurzpass.ch)

7 Wochen ist es her, als nach dem grandiosen 4:1 Auswärtssieg in St. Gallen noch lange “Super Mario, Super Mario…”, skandiert wurde. Nun 7 Wochen später, wie läuft es Mario Frick bei den Hoppers?

Im ersten Spiel hat der Lichtensteiner gegen seinen Ex Verein zugeschlagen und schoss das wegweisende Tor zum 1:0. Nachher aber konnte er in 6 weiteren ASL Spielen und 1 Cupspiel nicht mehr treffen, wenn er überhaupt zum Einsatz kam.
Ein Stürmer muss kaltblütig Tore schiessen. Doch momentan läuft es bei Mario Frick nicht wie gewünscht. Wir vom GCblog sind uns aber sicher – seine Erfahrung wird die jungen Stürmern weiterbringen.
Wir wünschen Mario Frick weiterhin alles Gute bei den Hoppers! Am Mittwoch, 20. April 2011 kommt der FC St. Gallen nach Zürich und spielt gegen den GCZ.
Wetten, dass Mario Frick dann wieder trifft…?!?

Was denkt Ihr über die aktuelle Lage zu Mario Frick und wie wichtig ist ein erfahrener Stürmer für das junge Hoppersteam?

Vorwärts GC Züri!
Euer GCblog.ch

Kein Stadion, Geld und Erfolg. Wie weiter mit dem einst renommierten Vorzeigeklub?

In der Rückrunde 2009/2010 waren sie wieder erfolgreich.
Der Grasshopper Club Zürich war nach langer Zeit, einst wieder an der oberen Tabellenspitze mit einem Punktevorsprung von 20 Punkten auf den Stadtrivalen, dem FC Zürich. Platz 3 belegten die Hoppers und kamen so in die Qualifikation der Europa-League gegen einen unattraktiven aber starken rumänischen Gegner: Steaua Bukarest.
Das Hinspiel verlor man auswärts knapp mit 1:0. Im Rückspiel reichten 90 Minuten und eine Verlängerung nicht und so kam es zum Penaltyschiessen. GC verlor mit 3:4 und konnte seine Europäischen Träume begraben.
Nun, knapp ein halbes Jahr später sind die Grasshoppers abgeschlagen auf dem letzten Platz. Gerade mal 3 Siege in insgesamt 18 Meisterschaftspartien konnten erzielt werden. 19 Tore schoss man und fast doppelt so viele wurden kassiert. (31 Tore) Eine Bittere Bilanz und ein grosser Warnschuss trotz vielen Verletzten in der Hinrunde.

Einst galt man als der Nobelklub – jetzt will plötzlich keiner mehr einsteigen.

Das aktuelle Team besteht hauptsächlich aus GC-Junioren, welche die GC-Schule absolvierten und anschliessend in der 1. Mannschaft aufgenommen wurden. Eine Strategie, weil dem Klub schlicht und weg das Geld für neue/erfahrene Spieler fehlt. Die Vereinsleitung sucht stets verbissen nach weiteren Geldgebern, hat aber bis jetzt niemanden gefunden. Traurig, für einen der erfolgreichsten Vereine der Schweiz, welcher finanziell und sportlich angeschlagen ist und dem niemand helfen möchte.

Lizens für die Saison 2010/2011 wurde erlangt, jetzt steht man aber ohne Stadion da

Als Urs Linsi im Februar 2009 zum neuen Präsident von GC ernannt wurde, sollte alles besser werden. Dazumals traf er einen hochverschuldeten Klub an, welcher keine Lizenz für die Saison 2010/2011 von der Swiss Football League erhalten hat. Dank der treue Unterstützung der Fans und weiteren Gönnern konnte ein Teil des Defizits gestopft und eine Lizenz erlangt werden. Nur bis jetzt konnte auch Linsi und Co. es nicht zustande bringen, weitere Geldgeber zu mobilisieren. Im Winter dieses Jahres musste der Klub ausserdem den Mietvertrag für das Stadion Letzigrund künden, da die Mietkosten und die Umbaukosten nicht mehr tragbar sind. Uns Fans freut der Gedanke natürlich, nicht mehr ins “Dräcks-Letzi” zu gehen. Doch wie traurig ist denn die Situation, in einem Stadion wie das Brügglifeld oder in Winterthur spielen zu müssen, geschweige denn, dass diese Stadien gar noch nicht Super League tauglich sind, obwohl wir eigentlich eine Heimstätte hätten: den Hardturm!

2003 hat das Zürcher Stimmvolk abgestimmt – 2011 wird immer noch gestritten.

Die Finanzen sind das eine. Das Heimstadion das andere.
Im Jahr 2003 haben Herr und Frau Zürcher klar Ja zu einem neuen Hardturmstadion gesagt. Nun 8 Jahre kommt man weiterhin nicht vom Fleck. Anwohner können durch Rebellion ein Projekt so hinauszögern bis schliesslich eine CS aussteigt. Politiker können ein Budget streichen, dass sich schlussendlich der Bau weiterhin verzögert. Ein Irrwitz der Gesellschaft. Anfang Februar 2011 wird es sich zeigen, ob das geplante Budget trotzdem freigegeben wird oder nicht. Bei der GCblog.ch Umfrage hat sich gezeigt:

- 57% glauben an eine weitere Verzögerung
- 36% glauben nicht mehr daran, dass das Hardturm-Projekt realisiert wird und
- 7% sind der Meinung dass das Budget freigegeben wird und das Stadion nun endlich gebaut wird

Die Führung und der Trainer haben in den schwierigen Zeiten immer von “es chunt scho guet” oder “es bruucht no Ziit” gesprochen. Doch wie lange wollen wir das noch machen? Wie lange möchten wir die aktuelle Krise noch Schönreden? Wie lange möchten wir noch zusehen, wie ein Klub wie GC an Image verliert? Rekordmeister hin oder her. Mit Schönreden kommt man nicht weiter und mit dem Titel Rekordmeister kann man sich nichts kaufen. Wir vom GCblog.ch müssen uns ebenfalls an der eigenen Nase nehmen, da wir das Wort auch schon benutzt haben. Wir sind aber der Meinung, dass ein Wort wie Rekordmeister in der aktuellen Lage/Situation nichts zu suchen hat. Es ist wichtig, nach vorne zu schauen und nicht in der Vergangenheit zu schwelgen. So nach dem Motto: Vorwärts GC Zürich! Oder haben Sie schon mal gehört, dass man sich mit dieser Anzahl der Erfolgen sich etwas leisten kann, à la Super- oder Cumuluscard? Wohl eher nicht.

Fazit nach 7 Runden: “Zum Glück kommt die lange Pause”.

Magere 6 Punkte hat der Grasshopper Club Zürich nach 7 Runden auf dem Konto zu verzeichnen. Vor einem Jahr startete man ebenfalls schlecht in die Saison, hatte aber nach der gleichen Anzahl Runden 1 Zähler mehr geholt. Wenn man die Saisonstarts der letzten 5 Jahre anschaut, ist der diesjährige Saisonstart der schlechteste. Was im Vergleich zur letzten Saison jetzt schon auffällt ist die Anzahl Unentschieden. Letzte Saison gab es in 36 Runden nur zweimal ein Remis, in dieser Saison teilten die Hoppers in 7 Spielen schon 3 Mal die Punkte.

Das Ausscheiden in der Europa League Qualifikation ist ein zusätzlicher Schnitt in jedes Hopper Herz. Im Vergleich zur letzten Europa-League Qualifkation gegen KKS Lech Poznan (Hinspiel: 6:0, Rückspiel: 0:0), wäre diesmal der Gegner zu schlagen gewesen. Fakt ist aber: Eine solche Belastung mit Schweizer Cup und Meisterschaft wäre den Hoppers irgendwann zum Verhängnis geworden. Klar, das Geld und die Erfahrung gegen grosse Gegner zu spielen, wäre ein Traum gewesen. Doch irgendwie hat es nicht sein wollen. Nicht zuletzt, als man am Donnerstag Abend, einen Ball nach dem anderen neben oder an die Torumrandung schossen.

Die 3 Wochen Natipause kommen also wie gerufen. Viele angeschlagene und verletzte Spieler können sich rehabilitieren und Ciriaco Sforza hat genügend Zeit mit den Spielern, welche nicht durch die Nationalmannschaft abwesend sind, zu arbeiten.
Hinten stehen die Hoppers gut. Aber vorne werden hochkarätige Chancen am Laufmeter nicht verwertet. Das muss sich nach den 3 Wochen sofort ändern, wenn man sich vom Tabellenende entfernen möchte.

Bis zum Cupspiel am 18. oder 19. September in Neuenburg. Vorwärts GC Züri auch während der Hopp Schwiiz Pause!

FC St. Gallen – Grasshopper Club Zürich an einem Sonntag, 15. August, das gab es genau vor 6 Jahren auch

Heute Sonntag, 15. August 2010 trifft der Grasshopper Club Zürich in der AFG Arena auf den . FCSG-GC an einem Sonntag, 15. August das gab es bereits vor genau 6 Jahren. Der Grasshopper Club Zürich startete damals mit einer Serie von Unentschieden in die Saison unter dem Trainer Alain Geiger. Beim Spiel vor 6 Jahren gab es bei sonnigem Wetter ein torloses Unentschieden. Die Ambrosio Gesänge werden noch bei einigen Hoppers Fans in Erinnerung sein. Weniger schön war der Polizeieinsatz im Stadion und um den Bahnhof St. Gallen herum. Der GCZ hatte 3 hervorragende Abschlussmöglichkeiten, aber weder Cabanas, Villarreal und Chihab schafften es die Chancen zu verwerten. In der 36. Minute wurde der Hopper Castillo von Schiedsrichter Urs Meier zudem noch vom Platz gestellt. Wir hoffen sehr, dass es genau 6 Jahre nach dieser Nullnummer im Espenmoos heute in der AFG Arena zu einem torreichen Spiel kommt und der GCZ den ersten Sieg einfahren kann. Vorwärts GC Züri!

Videolink: Videolink FCSG-GC 15.08.2004

Telegramm vom 15.08.2004

FC St. Gallen – Grasshopper Club Zürich 0:0
Stadion Espenmoos – 10’500 Zuschauer
Schiedsrichter: Urs Meier

FC St. Gallen: Razetti; Zellweger, Wolf, Montandon (6. Schicker), Maric; Rathgeb, Sutter (76. Marazzi), Jairo, Fabinho, Tachie-Mensah, Merenda (38. Akwuegbu)
GC: Ambrosio; Castillo, Salatic, Stepanovs, Spycher; Villarreal (83. Mitreski), Chihab, Seoane, Cabanas; Muff (58. Ziegler), Rogerio (73. Touré)
Bemerkungen: – 36. Rote Karte für Castillo (Foul) – Verwarnungen: 15. Schicker, 20. Villareal, 28. Wolf, 42. Zellweger, 78. Rathgeb. GC ohne Schwegler, Eduardo, Jehle.

1-1 das Resultat gab es seit 38 Spielen nicht mehr

Der Duft von Bier, gebratenen Würsten, Pommes Frites, Pizzas riecht man. Der Wind zieht durch das Letzigrund Stadion, es ist wieder Zeit für Super League Fussball. Der Start in diesem Jahr war nicht optimal, aber es hätte auch schlechter kommen können. Ein 1-1 Schlussresultat gegen einen Gegner, den man nie unterschätzen darf. Apropo 1-1, das letzte 1-1 gab es vor 38 Spielen am 17. Mai 2009 in der alten Allmend in Luzern. Die letzte Saison spielten die Hoppers nur 2 Mal Remis, in der Hinrunde gab es je ein 0-0 in Bellinzona und zu Hause gegen den FC Luzern. Die junge GC Mannschaft hat ein enormes Potential, welches sie heute in dem Meisterschaftsspiel noch nicht ausschöpfen konnte. Die Meisterschaft ist noch lange und mit der Euro League und dem Schweizer Cup kommen weitere Aufgaben hinzu. Es wird nicht einfach, aber unter Ciriaco Sforza kommt es gut. Man darf gespannt sein was nächsten Sonntag, 25. Juli im Zürcher Derby abgeht. Vorwärts GC Züri!