Veränderungen in Verwaltungsrat & Geschäftsleitung

Anfangs Dezember findet die ordentliche Generalversammlung des Grasshopper Club Zürich statt. Dabei gibt es folgende Änderungen, die zu erwähnen sind:

  • wird Mitglied des Verwaltungsrates
  • wird aus dem Gremium ausscheiden, den Klub aber in anderen wichtigen Funktionen unterstützen
  • welcher bisher bei der Raiffeisen Bank als Consultant tätig war, wird ab dem 01. Januar 2012 die als Manager Operations verstärken (Finanzen, Administration, Marketing, Verkauf und Ticketing)

EXKLUSIV-INTERVIEW mit Marcel Meier: “offensiv, dominant und magisch soll GC kommende Saison auftreten!”

An der Diskussionsrunde am 01. März 2011 wurde vorgeschlagen auf kommende Meisterschaft die Preise der Saisonkarten für die Erwachsenen zu erhöhen. Bei den Jugendlichen soll es beim alten bleiben oder zumindest keine all zu große Erhöhung geben. In der Fankurve ist nun der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 100 Franken gestiegen. Was sind die Gründe?
Marcel Meier: Bisher hatten wir nur einen Preis für die Fankurve, also keine Ermässigungen für Jugendliche. Nach der Erhöhung der Kurvenpreise, welche wir in Absprache mit der IG vorgenommen haben, führen wir nun einen reduzierten Preis für Jugendliche bis 18 Jahre, ein. Neu können Jugendliche zwischen 12 – 18 Jahre für CHF 288.00 ein Jahresabo für Sektor B oder C kaufen. Kids unter 12 Jahren können übrigens kostenlos in‘s Stadion.

Der Grasshopper Club Zürich hatte letzte Saison einen Schnitt von 6’789 Zuschauern (122’200 im Total). Das waren im Vergleich zur Saison 09/10 – 9 Zuschauer mehr pro Spiel. Für eine Abstiegsgeplagte Saison ein gutes Resultat. Trotzdem erhöht man die Preise in der Fankurve?
Marcel Meier: Ja, unsere Fans haben die 1. Mannschaft auch in diesem Jahr toll unterstützt. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Die Zahlen sehen gut aus, allerdings muss gesagt werden, dass wir in der vorletzten Saison die Säulenproblematik hatten, wodurch weniger Leute in‘s Stadion gekommen sind und wir haben in dieser Saison diverse Gratis-Aktionen gemacht um Leute in‘s Stadion zu locken. Tatsache ist, dass wir bisher unsere Heimspiele im Stadion Letzigrund nicht kostendeckend durchführen konnten und das können wir uns schlicht nicht mehr leisten.

In knapp mehr als einem Monat geht’s wieder los.  Was sind deine Prognosen für die Saison 11/12?
Marcel Meier: Im Staff ist eine fantastische Energie zu spüren. Vom 15. – 18. Juni gehen wir in‘s Trainingslager zu Kalle Riedle und dann geht es so richtig los, auch wenn wir auf 4 Spieler verzichten müssen, welche an der U21 EM im Einsatz stehen werden. Eine Prognose abzugeben ist allerdings schwierig, denn bei den Mannschaften der Super League ist viel Bewegung drin. Unser Ziel ist, dass jeder GC-Spieler in jedem Match sein Bestes geben und unsere Mannschaft als eingespieltes Team offensiv, dominant und magisch auftreten wird.

Ende Juni wird der Vertrag mit Ciriaco Sforza auslaufen. Die Zeit drängt und die Frage bleibt ungewiss. Wie ist hier der Stand?
Marcel Meier: Ciriaco Sforza hat einen laufenden Vertrag, der auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurde und er arbeitet mit grossem Engagement und Passion an den Vorbereitungen für die neue Saison.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung. HOPP GC! 

Wir danken an dieser Stelle Marcel Meier für sein Engagement und wünschen Ihm alles gute für die kommende Saison. Vorwärts GC Züri!
Euer GCblog.ch

Zahl der Woche: 5

Am kommenden Dienstag, 25. April 2011 ist es soweit. Die Vertreter des derzeitigen Vorstandes sowie der aktuelle Präsident werden dann durch den neu gegründeten “” ersetzt. Der von GC setzt sich dann unter anderem aus 5 Mitglieder der Gönnervereinigung zusammen. Leiten wird ihn der 49-jährige Roland Leutwiler. Neben ihm wird dem Gremium Heinz Spross, Stephan Anliker, sowie Daniel Schweizer angehören. Insgesamt 4 Millionenen Franken sollen pro Saision für die kommenden 3 Jahren investiert werden. Hoffen wir, dass der Grasshopper Club Zürich dann immer noch in der Super League spielt…

Wie weiter mit GC? Zeit für eine Diskussionsrunde!

Eugen Desiderato (Medien/PR), Raphael Binz (IG GC Züri) und (Präsident)
(Bild: www.gcblog.ch)

In den letzten paar Tagen wurde darüber berichtet. Heute war es endlich soweit!
Im Zunfthaus zur Schmiede sassen mehr als 200 mit der des Grasshopper Club Zürich zusammen und diskutierten über aktuelle Themen die in der letzten Zeit für viel Gesprächsstoff gesorgt haben. Die ganze Aktion wurde durch die IG GC Zürich organisiert. Der GCblog.ch war live mit von der Partie und hat euch eine Zusammenfassung des Abend gemacht.

Letzigrund
“Überall zahle, obwohl mer gliich nöd alles bruucht.”
Die Stadt habe beim neuen Mietvertrag keine Kündigungsfrist aufgeführt, erklärte Präsident Urs Linsi. Er beharrte aber auf eine entsprechende Klausel. In der Winterpause haben Linsi und Co. eine Senkung gefordert. Hierfür wollte man unter anderem die Gegentribüne auf die Rückrunde hin schliessen. Das Stadionmanagment hat aber klar dementiert: Es gibt keine Einsparmöglichkeiten!
Polizei- und Sicherheitskosten sind zu hoch und nicht akzeptierbar! Gewalt ist seit langem schon ein Fremdwort bei den GC-Heimspielen. Bis jetzt hat es gerade mal einen Flitzer und ein paar Fackeln gegeben. Pro Zuschauer/Spiel zahlt der Grasshopper Club Zürich 8 Franken an Sicherheitskosten. Zuviel des Guten! Es sind sich alle einig: Die Stadt muss dem Klub für sein korrektes und angebrachtes Verhalten entgegenkommen! Die Führung bedankt sich bei den Fans für Ihr Auftritt. “Das hätte uns das Genick gebrochen”, betonte Linsi.

Exil Aarau/Luzern
“Lieber i oisere Stadt sterbe, als nach Aarau zgah”.
Der Wegzug nach Aarau oder Luzern ist uns Fans seit Beginn ein Dorn im Auge.
Der Grasshopper Club Zürich gehört zur Stadt Zürich wie das Bellevue, Sächsilüüte, Zürisee und so soll es auch bleiben. Einen Wegzug ins Exil ist für viele schlichtweg keine Lösung und würde dem FC Zürich die Überhand geben.
“Lieber abstiege, als nach Aarau zgah”. Einige Fans wollen lieber in die erste Liga absteigen, als den Imageschaden und den Wegzug aus Zürich auf sich zu nehmen.
Linsi und Co können unsere Besorgnisse verstehen, appelieren jedoch darauf, auf Ihre Aktionen/Handlungen zu vertrauen. Die Fans fordern hierfür eine Perspektive die unsere Ungewissenheit ein wenig ins Abseit stellen kann. “Vor vier Jahr simmer us em Hardturm zoge, jetzt wend Ihr de gliichi Fähler nomal mache? Hät das dazumals nöd glanged?” klang es aus dem Publikum.

Fanlokal 65
“Wenn GC im Exil wäri, sind mir trotzdem no ide Stadt verträte!”
Wie bereits in den Medien zu lesen war, wird (hoffentlich) dieses Jahr ein Fanlokal eröffnet. Es war ein langer und harter Weg der sich schlussendlich gelohnt hat. Momentan wird das Lokal renoviert und aufgebaut. Hierfür sucht die IG GC Züri noch freiwillige Schreiner/Zimmermänner. Kontakt: info@ig-gcz.org.
Zusätzlich wurde eine Idee dementiert. Erinnerungen wie z.B. Hardturmstühle möchte man im Lokal unterbringen. Wer hierfür etwas freiwillig zur Verfügung stellen möchte, kann sich ungeniert melden.

Kosteneinsparungen/zusätzliche Einnahmen – Idee der Fans
“De Stadt Gründ geh, dass mir nöd alles bruched wo Sie ois vorschriibed!”
Wir müssen der Stadt zeigen, dass wir nicht auf alles angewiesen sind!
Wir müssen mehr Druck ausüben! Marcel Meier betonte aber, z.B. einen Streik in Sache Verpflegung würde nichts bringen. So schneiden wir uns nur selber ins Fleisch.
Die Stadt Zürich würde eine solche Aktion verkraften. Hier ein paar Vorschläge rund um das Thema Finanzen:

Kosteneinsparungen

  • Gegentribüne schliessen (Stadionmanagement ist dagegen)
  • Sicherheit
    Seit dem Einzug ins Letzigrund gab es maximal 2-3 Aktionen. Einen solchen Aufwand zu betreiben ist völlig sinnlos!
  • Personal
    Stewards, Deltas, Platzanweiser und Putzpersonal. Viel zu viele Leute werden angestellt und trotzdem stehen Sie teilweise nur rum. Auch hier könnte gespart werden!

zusätzliche Einnahmen

  • eigenes Catering
    Dass Essen ist schlecht. Teilweise sogar kalt oder roh. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt überhaupt nicht. Vorschlag: Einen eigenen Catering Betrieb auf die Beine zu stellen. Hierfür müssen jedoch bei der Stadt entsprechende Bewilligungen erlangt werden.
  • Saisonkarten
    Die Preise für Erwachsene erhöhen. Momentan ist der Preis für eine Saisonkarte sowieso günstig. Für die Jugendlichen soll es beim alten bleiben.
    Ebenfalls wird eine Spend-Möglichkeit vorgeschlagen.
  • Unterhaltsarbeiten durch Freiwillige beim GC-Campus Niederhasli.
  • Gönner
    Eine zusätzliche Gönner-Organisation der Fans gründen.

Stadt Zürich/Hardturmstadion
“Stadt wartet doch nume druff, dass mir nüme ume sind!”
Die Reaktion der Fans ist verständlich. Seit 1999 wird uns ein neuer Hardturm versprochen. Nun 12 Jahre später ist die Realisation eines neuen Stadions weit entfernt. Andere Städte wie Basel, Bern, St. Gallen oder gar Luzern haben es geschafft und der FIFA-Standort Zürich ist stark gefordert! Der Stadtrat begründet aber seinen Entscheid, den Budgetierungskredit vor kurzem gestrichen zu haben: “Die Stadt muss sparen!”.

Wir Fans wollen und möchten dieses Verhalten nicht mehr tolerieren!
Die Grasshoppers haben ein Recht auf ein eigenes Stadion, zumal uns seit Langem leere Versprechungen abgegeben wurden. Der ehemaliger GC-Präsident Fritz Peter hat einen Vorschlag (GCblog.ch berichtete darüber) namens “Nüsslistadion” vorgestellt.
Die Fifa würde 20 Millionen in ein Stadionprojekt investieren. Wo bleibt also das Problem? Baubewilligungen hin oder her, es kann nicht sein, dass wir seit Jahren leere Versprechungen erhalten! Eine Stadt, welche den Fussballtempel vor der eigenen Türe hat!

Unterschriften-Petition
“Mir händ jetzt scho über 5’000 Unterschrifte!”
Auf diese Zahl kann Raphael Binz von der IG GC Zürich stolz sein! Bis jetzt ist die Aktion ein riesiger Erfolg. Überall wird unterschrieben und aktiv mitgeholfen. Weiter so!

  • Wer die Unterschriften per Post einreichen möchte, hat bis am Donnerstag, 03. März 2011 Zeit.
  • Morgen, Mittwoch 02. März 2011 sucht die IG GC Züri vor dem CUP-Spiel gegen den FC Sion 10-12 Freiwillige die sich bereit erklären, 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn Unterschriften vor dem Letzigrund zu sammeln. Bei Interesse bitte sich direkt an die IG wenden: info@ig-gcz.org
  • Am Samstag 05. März 2011, ist schliesslich die letzte Gelegenheit Unterschriften abzugeben. Hierfür werdem ab 11:30 Uhr zusammen mit Spieler, Funktionäre, Politiker in der Stadt Zürich Unterschriften gesammelt. Nähere Infos findet Ihr auf der Homepage der IG GC Zürich!
  • Gemeinsame Aktion in Sache : (Sa. 05. März)
    Zeit: 15:00 Uhr
    Ort: bei der Rathausbrücke
    (Näheres wird noch bekannt gegeben!)
  • Am Montag, 07. März 2011 um 18:00 Uhr werden die gesammelten Unterschriften an den Stadtrat Gerold Lauber übergeben.

Die Aktion heute Abend war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die Meinung der Fans ist enorm wichtig, sofern man leben und bestehen will! Vorwärts GC Zürich, jetzt erst rächt! Euer GCblog.ch

 

Interview mit Ex-CEO und Präsident Urs Linsi

Der ehemalige CEO und aktueller Präsident des Grasshopper Club Zürich sprach mit am Sonntag über die aktuelle Situation sowie die weiteren Schritte in Bezug auf die in Zürich. hatte man Ende 2009 geholt um den Traditionsverein sportlich sowie auch finanziell auf die Beine zu heben. Die neue Struktur und den Wegzug aus der Stadt Zürich wurde durch Ihn ins Rollen gebracht.
Das gesamte findet Ihr auf dem unten eingeblendeten Link.
(Quelle: NZZ am Sonntag)

Interview mit Urs Linsi

Junge Mannschaft – nun auch eine junge Führung!

Der 42-jährige Marcel Meier kam im Sommer 2010 zu GC um die Abteilung Kommerz zu leiten. Nun ein halbes Jahr später übernimmt er zusätzlich die Position des CEO. Neben ihm ist Dragan Rapic neu Manager der ersten Mannschaft und Mathias Walter der Technischer Leiter des Nachwuchses. Damit haben die Grasshoppers die bestehende Struktur mit dem Doppelmandat von als VR-Präsident und CEO aufgehoben und den Wunsch von Georges Perego als Leiter Sport ersetzt zu werden, getätigt.

Der Lebenslauf vom neuen CEO Meier ist lang und spannend
- Ausbildung zum Hotelier
- Marketingleiter Bergbahnen Davos
- Geschäftsführer der Internationalen Snowboard Federation
- Produktmanager Microsoft
- Inhaber einer Firma für “Innovationsmanagment” & “Projektleitungsaufgaben”

Ziel ist es 20 Investoren zu finden – 5 hat man gefunden. Die Zeit drängt!

Wie bereits in der Vergangenheit bekannt gegeben wurde, will der Grasshopper Club Zürich seine Investoren besser und “gefächert” verankern. Die Rede ist von 16 Investoren, welche pro Jahr 250’000 Franken investieren. Marcel Meier wären 20 lieber.

Ziel ist es mit dem Geld und der Zeit von 3 Jahren die Talente zu veredeln und zu besseren Konditionen zu verkaufen. Gutes Beispiel hierfür ist Ben Khalifas Transfer zu Wolfsburg für knapp 5 Millionen Franken. In den letzten Wochen haben die Grasshoppers mit verschiedenen Interessenten verhandeln – 5 haben bis jetzt unterschrieben. Am 10. März muss GC die Unterlagen für die neue Lizenz einreichen. Die Zeit drängt!!!

Marcel Meier gilt als eine Persöhnlichkeit, welche gerne schwierige Projekte angeht und diese erfolgreich umsetzt. Die aktuelle Situation ist eine Kumulierung vieler Fehlentscheide, welche in der Vergangenheit getätigt wurden. Da gilt es nur zu hoffen, dass der Führungswechsel ein Schritt in eine Bessere Zukunft ist – in eine junge, aber erfolgreiche!!!

Vorwärts GC Züri