Endlich! Nach dem zuletzt abgebrochenen Zürcher Derby und der Nati-Pause rollt der Ball wieder. Diesmal aber nicht im Letzigrund sondern auf dem Kunstrasen in der Hauptstadt. Die Berner Young Boys empfangen die Zürcher am Sonntag, 23. Oktober 2011 im Stade de Suisse. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.
Dass der Erfolgstrainer und Ex-Hopper Christian Gross ausgerechnet zu YB geht, dass hätte sich wohl letzte Meisterschaft kaum jemand erdenken können. Nach der Vertragsauflösung Ende Saison 2008/2009 mit dem FC Basel nimmt er das Angebot VFB Stuttgart an. Doch von langer Dauer kann hier nicht die Rede sein. Gross wird am 13. Oktober 2010 nach 6 Niederlagen infolge (in 7 Spielen) von seinen Tätigkeiten freigestellt. Seit dem 08. Mai 2011 ist er in der Hauptstadt angekommen und feiert mit den Berner Young Boys einen Sieg nach dem anderen wobei Platz 1 nur 3 Punkte entfernt liegt.
Bilanz YB:
- 6 Siege – (FC Sion, GCZ, Lausanne Sport, N. Xamax, FC Zürich, FC Luzern)
- 3 Unentschieden – (FC Basel, Servette FC, FC Luzern)
- 2 Niederlagen – (FC Thun, FC Zürich)
Bilanz GC:
- 2 Siege – (Lausanne Sport, Servette FC)
- 1 Unentschieden – (FC Basel)
- 7 Niederlagen – (FC Thun, FC Zürich, YB, Luzern, 2x N. Xamax, Sion)
letze Begegnung: Grasshopper Club Zürich – YB – 0:3 (0:1) / 23.08.2011
Die Hoppers hingegen stecken in einer Krise.
Punkte sind Mangelware und trotz der guten Leistung gegen den FCZ sitzt man weiterhin auf mageren 7 Punkte. Ob und wie das Spiel gewertet wird ist derzeit unklar. Eine Niederlage gegen das Heimteam wäre aber indes nicht fair und der Leistung nicht gerecht!
Ausgerechnet jetzt! Innenverteidiger Guillermo Vallori muss für rund 2 – 3 Wochen aufgrund einer Knie-Entzündung pausieren. Das Teamtraining bald wieder aufnehmen können hingegen die bis anhin Verletzten: Daniel de Ridder, Izet Hajrovic und Denis Simijonovic. Das Daniel de Ridder am Sonntag nicht gegen YB spielen wird ist anzunehmen.
Trotz allem ist nur eines am kommenden Sonntag gefordert: 3 Punkte! Kunstrasen, Ausfälle und eine Negativserie ist die aktuelle Lage. Wille, Kämpferherz, GC-Arroganz und Mut sind jetzt gefragt! Und trotz den Pyro-Chaoten im letzen Derby, sollte die fussballerische Derby-Leistung die Mannschaft beflügeln!
Vorwärts GC Züri
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